12 Tipps für warme Füße.


Posted on 19th November, by Stefan in Tipps & Tricks. No Comments

12 Tipps für warme Füße.

Halten Sie den ganzen Körper warm. Sollen Ihre Füße warm bleiben, reicht es nicht, sich auf diese zu konzentrieren. Warme Füße sind eine Sache des ganzen Körpers. Wird der Körper kalt, versorgt er vorrangig Herz, Gehirn und andere lebenswichtige Organe mit Wärme. Der Blutfluss zu Händen und Füßen nimmt dagegen ab. Oft friert man deshalb zuerst an Händen und Füßen, obwohl einem ansonsten warm ist.

1) Halten Sie Ihren Körper warm, indem Sie eine Mütze tragen. Um nicht an die Füße zu frieren, ist es daher wichtig, dass man auch am Rest des Körpers richtig gekleidet ist. Ein Kopf ohne Mütze wirkt wie ein Schornstein, aus dem ein Großteil der Körperwärme entweicht.

2) Vergessen Sie das Essen und Trinken nicht. Zur Aufrechterhaltung seines Wärmehaushaltes braucht der Körper Energie. Vergessen Sie deshalb nicht, ausreichend
zu essen und zu trinken. Um warm zu bleiben, bedarf es nicht unbedingt warmer Getränke. Wichtig ist, dass Speisen und Getränke energiereich sind. Lassen Sie die Körperwärme nicht entweichen. Schuhe dienen dazu, die Kälte auszusperren und die
vom Körper produzierte Wärme nicht entweichen zu lassen. Sie müssen die Füße vor Kälte, Nässe und Wind schützen. Schuhe sollten möglichst auch in der Lage sein, Feuchtigkeit vom Fuß abzuleiten. Sie müssen Standsicherheit gewährleisten, über eine gute Passform verfügen und dürfen nicht scheuern. Das Mehrschichtenprinzip ist eine effektive Art, sich für kaltes Klima richtig zu kleiden. Es erleichtert den Feuchtigkeitstransport von der Haut weg. Zudem binden die verschiedenen Schichten die Luft, die die Körperwärme isoliert. Mit dem Mehrschichtenprinzip sind Sie flexibel und gut geschützt vor Kälte, Wind und Nässe. Was für den Körper insgesamt gilt, gilt natürlich auch für Füße, Hände und Kopf.

3) Tragen Sie zwei Paar Socken. Auch in Sachen Socken gilt das Mehrschichtenprinzip:
Tragen Sie eine dünne, gut sitzende Socke direkt am Fuß. Darüber eine dickere, die die Feuchtigkeit vom Fuß ableitet und ein Maximum an Luft bindet. Auf diese Weise vermeiden Sie auch Blasen an den Füßen, da die Reibung zwischen den Socken und nicht auf der Haut erfolgt.

4) Leiten Sie die Wärme nicht ab. Ein Großteil der Wärme von den Füßen wird an einen
kalten Untergrund abgegeben. Daher ist es wichtig, dass der Abstand zum kalten Erdboden so groß wie möglich ist. Legen Sie bei Ihren Schuhen besonderen Wert aufeine isolierende Innensohle, möglichst aus Wolle. Und stellen Sie sich am besten auf eine Matte, ein Stück Frigolit oder Reisig, damit die Wärme nicht in den kalten Boden
geleitet wird. Achten Sie auf trockene Füße. Aus nassen Füßen werden schnell kalte Füße. Bei leichten Aktivitäten sondert der Fuß ca. 3 g Feuchtigkeit pro Stunde ab. Bei schwerer Arbeit kann es zu einer Schweißabsonderung von bis zu 30 g und mehr pro Stunde kommen. Um bei kalter Witterung nicht an die Füße zu frieren, müssen diese vor allem trocken sein. Das erfordert eine effektive Ableitung der Feuchtigkeit, denn Wasser ist ein 25- mal besserer Wärmeleiter als Luft. Sind die Füße feucht, ist also ein beträchtlicher Wärmeverlust vorprogrammiert.

5) Tragen Sie die richtigen Socken. Um kalte Füße zu vermeiden, müssen diese vor allem
trocken bleiben. Tragen Sie daher Socken aus Feuchtigkeit ableitendem Material, z. B. aus Wolle. Wolle hat zudem ein ausgezeichnetes Absorptionsvermögen. Sie kann eine
Feuchtigkeitsmenge von bis zu 30 % ihres Eigengewichts aufnehmen, ohne dass sie sich feucht anfühlt. Feuchte Wolle gibt sogar zusätzlich ein wenig Wärme ab, die Absorptionswärme.

6) Wechseln Sie häufig Ihre Socken. Wechseln Sie Ihre Socken erst kurz bevor Sie nach draußen in die Kälte gehen. Die Wärme im Haus könnte sonst dazu führen, dass die Socken bereits zu warm und feucht sind. Nehmen Sie immer ein Paar saubere und
trockene Socken zum Wechseln mit und wechseln Sie mehrmals am Tag.

7) Trocknen Sie Ihre feuchten Socken. Nutzen Sie Ihre Körperwärme, um Ihre feuchten Socken warm und trocken zu bekommen. Klemmen Sie dazu die Socken in Ihren Hosenbund, wenn Sie in Bewegung sind. Aufgrund der Körperwärme trocknen sie so automatisch. Mehr lüften. Oftmals besteht ein Zusammenhang zwischen kalten Füßen und einer mangelhaften Belüftung. Gewöhnlich ist das Material von Socken, Schuhen und Stiefeln zu dicht, so dass nur ein kleiner Teil der Feuchtigkeit als Dampf durch den Schuh entweichen kann. In solch einem Fall erweist sich die Fußbekleidung als Feuchtigkeitssperre.

8.) Leiten Sie die Feuchtigkeit mittels Wolle ab. Ist der Feuchtigkeitsgehalt zwischen Fuß und Socke höher als der auf der Sockenaußenseite, beginnt Wolle zu „arbeiten”, saugt die Feuchtigkeit auf und transportiert diese durch das Material weg vom Fuß. Dies geschieht so lange, bis wieder Gleichgewicht zwischen Innen und Außenseite herrscht. Socken mit einem hohen Anteil an Baumwolle behindern das Entweichen des Fußschweißes. Fazit: Der Fuß wird erst feucht, dann kalt.

9) Ziehen Sie die Schuhe aus. Ziehen Sie die Schuhe aus, wenn Sie eine Pause einlegen.
Auf diese Weise kann die Feuchtigkeit im Schuh durch den Schaft entweichen. Denken Sie an die Blutzirkulation. Wird der Blutfluss zu den Füßen aus irgendeinem Grund
behindert, kühlen diese schnell aus. Vorsicht! Wenn Sie merken, dass Ihre Zehen langsam gefühllos werden, könnte dies ein Zeichen für eine beginnende Erfrierung sein.

10) Achten Sie auf ausreichend Platz. Wichtig ist, dass die Schuhe groß genug und nicht zu fest geschnürt sind. In zu engen Schuhen wird die Blutzirkulation behindert und die Füße werden schnell kalt. Die Schuhe müssen so groß sein, dass Sie die Zehen bewegen können.

11) Halten Sie Zehen und Füße ständig in Bewegung. Durch die Bewegung von Zehen und Füßen wird die Blutzirkulation stimuliert, die Temperatur erhöht und das Risiko lokaler Erfrierungen verringert.

12) Pflegen Sie Ihre Füße. Die Pflege der Füße ist sehr wichtig. Saubere und trockene
Füße begünstigen den Blutkreislauf, können Kälte besser ab und schützen vor Blasen. Verwenden Sie keine Fußcreme auf Wasserbasis, denn das in der Creme enthaltene
Wasser kann bei niedrigen Temperaturen gefrieren und zu Erfrierungen führen.

WUSSTEN SIE, DASS…

… die Füsse im Laufe des Lebens viermal die Erde umrunden? Jeden Tag legen sie zwischen 8.000 und 10.000 Schritten zurück.
… jeder Fuss aus 26 Knochen besteht? Somit umfassen beide Füsse zusammen ein Viertel aller Knochen im menschlichen Körper.
… es Übungssache ist, wie gut man mit Kälte klarkommt?
… die angeborene Anpassungsfähigkeit des Menschen an Kälte unterschiedlich ausgeprägt ist? Hinsichtlich dieser Fähigkeit schneiden die Eskimos besser ab als die meisten anderen Menschen.
… Hypothermie (Unterkühlung) bedeutet, dass die Körpertemperatur unter 35 °C sinkt. Hyperthermie bedeutet das Ansteigen der Körpertemperatur auf über 40 °C.
… Frauen häufig stärker frieren als Männer? Die Ursache dafür liegt in der normalerweise grösseren Muskelmasse der Männer. Daraus resultieren eine bessere Blutzirkulation und ein Mehr an Körperwärme.
… die Inuit ihre Körpertemperatur und die Handfunktionen wie folgt testen? Sie führen den kleinen Finger und den Daumen zusammen. Funktioniert dies nicht, deutet das auf eine beginnende allgemeine Abkühlung bzw. auf das Risiko lokaler Erfrierungen hin.

Mehr Tipps gibt es in den Woolpower Broschüren die Mann hier downloaden kann.





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